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Das erste Mal Mama werden heißt: Man darf endlich die ganzen süßen Babyklamotten kaufen! Man läuft nicht mehr nur an der Baby-Abteilung vorbei und betrachtet die niedlichen Miniteile von außen, sondern kann sich jetzt endlich komplett austoben und selbst zuschlagen.
Doch je näher der Geburtstermin rückt, desto schneller merkt man, dass man ganz schön tief in den Geldbeutel greifen muss. Dass man plötzlich vor viel größeren Entscheidungen steht, als nur, ob es das Hasen- oder das Bären-Handtuch werden soll. Man scrollt sich durch endlose Produktempfehlungen und gefühlt tausend bezahlte Kooperationen und weiß am Ende einfach überhaupt nicht mehr, was man nun wirklich braucht und was sein Geld auch wert ist.
Genau da stand ich auch mal. Gerade wenn man in einer kleineren Wohnung lebt, ist der Druck oft noch größer. Man möchte auf keinen Fall zu viel kaufen, weil einfach der Platz fehlt, hat aber gleichzeitig riesige Sorge, etwas wahnsinnig Wichtiges auszulassen.
In diesem Beitrag zeige ich dir deshalb genau die Dinge, die sich für mich als junge First-Time-Mom wirklich gelohnt haben und das schon von Anfang an.
1. Die Schlaf Essentials

Ich bin ganz ehrlich: Bei der Wahl des richtigen Bettes habe ich mir im Vorfeld viel zu lange den Kopf zerbrochen. Soll es ein Beistellbett sein? Direkt ein größeres Babybett? Oder irgendwas dazwischen? Fast hätte ich ein teures, mitwachsendes Bett für 500 € gekauft und bin im Nachhinein wahnsinnig froh, dass ich es gelassen habe.
Mein Kleiner schläft aktuell nämlich bei uns im Bett. Ich weiß, das Thema Familienbett ist oft umstritten und ich war anfangs selbst komplett dagegen. Aber wie das oft so ist: Es hat sich einfach so ergeben. Wenn man stillt, ist das nachts einfach die angenehmste Variante. Und ganz ehrlich: Wenn man ein Baby hat, das beim Ablegen sofort wieder hellwach wird, bleibt einem oft keine andere Wahl.
Wir haben uns letztendlich für ein günstiges Beistellbett entschieden und selbst das dient aktuell eher als luxuriöse Kleiderablage. ABER: Müsste ich mich heute noch einmal entscheiden, würde ich es exakt genauso machen!
In den allerersten Wochen haben wir das Bett nämlich wirklich genutzt. Da war es mir einfach noch zu riskant, mein Baby direkt neben mir im großen Bett liegen zu haben, und anfangs hat das mit dem Ablegen auch noch gut funktioniert. Außerdem nimmt es jetzt nicht annähernd so viel Platz im Raum weg, wie wenn ich direkt ein größeres Babybett gekauft hätte.
Deshalb lautet meine absolute Empfehlung: Holt euch ein Beistellbett, aber spart euch das Geld für ultra-teure Modelle. Wir verwenden dieses hier, es erfüllt seinen Zweck perfekt und ist noch dazu extrem praktisch, wenn man mal verreisen möchte.
Für angenehmere Nächte ist ein kleines Nachtlicht ein absolutes Essential. Wenn man nicht ohnehin schon eins habt, dann unbedingt besorgen! Am praktischsten sind Modelle, bei denen man die Helligkeit ganz leicht einstellen kann. Mein Kleiner mag es zum Beispiel gar nicht, wenn es im Raum komplett dunkel ist, deshalb brennt sie bei uns eigentlich immer und ist ein absolutes MUSS.
Die Tagesschläfchen sehen bei uns übrigens ganz anders aus, aber dazu komme ich später noch. Was ich dir an dieser Stelle aber schon mal sagen kann: Besorg dir unbedingt ein Babyphone!
Meine Wohnung ist zwar klein, aber ich verwende es trotzdem ständig. Besonders, wenn wir bei jemandem zu Besuch sind. Dann kann ich ihn ganz entspannt im Nebenzimmer schlafen lassen, habe ihn immer im Blick und muss mir keine Sorgen machen. Ich hielt eine Kamera anfangs eigentlich gar nicht für so wichtig, aber mittlerweile kann ich mir meinen Alltag ohne sie absolut nicht mehr vorstellen. Auch hier gilt: Es muss nicht zwingend ein teures Hightech-Markengerät sein. Ich verwende dieses hier und es erfüllt seinen Job wirklich perfekt.
2. Wickeln: Mein kleiner Arbeitsplatz

Beim Thema Wickeln spalten sich ja oft die Geister: Lieber einen fertigen Wickeltisch kaufen? Eine normale Kommode mit einem zusätzlichen Aufsatz, die man später einfach weiter nutzen kann? Oder einfach gar keinen festen Platz haben und das Baby mit einer Unterlage auf dem Bett oder Sofa wickeln? Natürlich darf das jeder so machen, wie er möchte – die Optionen sind endlos.
Ich habe mich für die zweite Option entschieden und bin nach wie vor super zufrieden. Ich wickle ausschließlich dort, habe in den Schubladen direkt all seine Klamotten verstaut und ziehe ihn deshalb auch gleich dort um. Mein Rücken dankt es mir jeden Tag! Es ist einfach unfassbar praktisch, alles sofort griffbereit an einem Ort zu haben.
Wir haben die klassische Hemnes-Kommode von IKEA mit einem Aufsatz kombiniert. Nimm hier einfach das, was dir vom Stil und der Größe am besten passt.
Was für mich ebenso wichtig ist: ein richtiger Windeleimer. Ich weiß, theoretisch könnte man auch jeden normalen Mülleimer nehmen. Aber glaub mir, ein Windeleimer hält die Gerüche einfach so viel besser zurück. Unsere Wickelecke steht im Schlafzimmer und es stinkt wirklich überhaupt nicht! Die originalen Nachfüllkassetten dafür sind auf Dauer allerdings ziemlich teuer.
Mein Tipp: Ich verwende einfach diese günstigen Nachfülltüten. Die Kombination funktioniert perfekt und spart richtig Geld!
Vergiss auf gar keinen Fall, dir gaaaaanz viele Musselintücher (Spucktücher) zu besorgen! Sie liegen bei uns ebenfalls griffbereit im Wickeltisch, werden aber eigentlich für absolut alles verwendet. Vertrau mir: Man kann wirklich nie genug davon haben.
3. Die beste Ausrüstung für unterwegs

Das A und O bei der Baby-Erstausstattung ist natürlich eine gute Ausrüstung für unterwegs. Es ist eigentlich ganz simpel, denn im Prinzip brauchst du nur zwei Sachen:
- Eine gute Trage
- Einen Kinderwagen mit einer guten Babyschale (Autositz)
Für den Anfang würde ich dir tatsächlich ein simples Tragetuch empfehlen. Später kannst du dir immer noch eine feste Trage kaufen, aber für den Start reicht ein Tuch völlig aus. Die meisten Babys mögen das auch viel lieber, weil es sich für sie einfach angenehmer und geborgener anfühlt.
Mir gefällt das Tuch von Koala richtig gut, weil es nicht kompliziert zu binden ist. Wir sind damit in den ersten zwei Monaten super zurechtgekommen!
Beim Kinderwagen ist ein 3-in-1-Set extrem praktisch. Bei der Auswahl würde ich dir aber raten, vor allem darauf zu schauen, ob die Babyschale (also der Autositz) wirklich hochwertig ist. Viele Babys – meinen Sohn eingeschlossen – mögen die flache Kinderwagen-Wanne anfangs nämlich gar nicht so gerne und liegen lieber leicht aufrecht in der Schale.
Unser Kleiner hat die Schale von Maxi-Cosi geliebt und ist darin auch draußen oft eingeschlafen. Deshalb rate ich dir, direkt zu einem Kinderwagen-Set zu greifen, auf das eine Maxi-Cosi-Schale passt, und dir unbedingt die passende Isofix-Station fürs Auto zu besorgen. Das Reinklicken geht nicht nur tausendmal schneller als das nervige Anschnallen mit dem Gurt, sondern ist auch viel sicherer! (Vorausgesetzt natürlich, dein Auto hat auf der Rückbank die nötigen Isofix-Halterungen).
Eine Wickeltasche dürfen wir natürlich auf keinen Fall vergessen! Such dir hier einfach ein Modell aus, das dir optisch gefällt und genug Platz bietet. Es kann theoretisch auch eine ganz normale, große Tasche oder ein Rucksack sein.
Mir persönlich hat eine echte Wickeltasche aber am besten gepasst. Der riesige Vorteil sind einfach die vielen durchdachten Fächer! So kannst du die unterschiedlichsten Baby-Artikel super voneinander trennen und findest Feuchttücher, Schnuller oder Ersatzklamotten sofort wieder, ohne ewig im Chaos wühlen zu müssen, wenn es mal schnell gehen muss.
4. Baden: Weniger ist mehr
Nicht zu vergessen sind die paar Dinge rund ums Thema Baden. Aber keine Sorge: Auch hier brauchst du absolut keinen teuren Schnickschnack! Am Anfang reicht es nämlich vollkommen aus, dein Baby nur mit klarem Wasser zu baden.
Was du wirklich brauchst, ist eine simple Babywanne. Am besten mit einem passenden Gestell, damit du dich nicht bücken musst und dein Rücken verschont bleibt. Für die erste Zeit ist ein Newborn-Einsatz ein absoluter Lebensretter. Dein Baby kann darin ganz entspannt und sicher liegen, und du hast endlich beide Hände frei, weil du es nicht krampfhaft festhalten musst.
Mein kleiner Geheimtipp: Vergiss auf keinen Fall, dir einen kleinen Krug zu besorgen! Den hatte ich anfangs nämlich komplett vergessen und musste ihn später extra nachrüsten, um das warme Wasser sanft über Körper und Haare laufen zu lassen. Am praktischsten ist direkt ein Modell, bei dem eine kleine Silikonbürste für den Kopf dabei ist, die ist super sanft zur Kopfhaut.
Und das war’s auch schon! Mehr brauchst du für die Badewanne am Anfang wirklich nicht.
5. Unterhaltung: Die Rettung für freie Hände
Wenn es zwei Produkte gibt, die ich anderen Mamas direkt von Anfang an uuuunbedingt ans Herz legen muss, dann sind das ganz klar die Baby Björn Wippe und diese Spielmatte mit Schwarz-Weiß-Kontrast.
Ja, ich weiß: Die Baby Björn Wippe wird überall gehypt und man hört sie gefühlt schon viel zu oft. Aber glaub mir, das hat absolut seinen Grund! Sie wird deinen Alltag so extrem erleichtern. Wenn ich mal kurz aufs Klo muss oder mir meinen Kaffee morgens zubereiten UND (ganz wichtig!) auch mal heiß trinken möchte, greife ich immer auf sie zurück. Mein Baby liebt es einfach, darin zu liegen. Ich stelle die Wippe oft einfach vor die Küche, koche in Ruhe, und mein Kleiner schaut mir gerne dabei zu.
Was ich besonders genial finde: Man kann die drei Liegepositionen je nach Alter des Babys verstellen. So wächst die Wippe wunderbar mit und ist wirklich jeden einzelnen Cent wert!
Diese Spielmatte hat mein Baby ebenso von Tag 1 an geliebt. Er ist aktuell 5 Monate alt und spielt immer noch super gerne damit. Ich würde dir auch genau dieses Set in Schwarz und Weiß empfehlen, weil Babys in den allerersten Monaten noch gar keine richtigen Farben sehen können. Sie nehmen nur starke Kontraste wahr! Die Schwarz-Weiß-Muster helfen ihnen total beim Fokussieren, ohne sie zu überreizen.
Spezifisch in diesem Set gibt es wahnsinnig viele tolle Sachen zu entdecken: Kontrastkarten, einen kleinen Spiegel, eine Spieluhr und Kuscheltiere, die rasseln und knistern. Für die Wachphasen (Wake-Windows) ist das einfach die absolut perfekte Beschäftigung.
6. Federwiege – ja oder nein?

Ich habe vorhin ja schon angeteasert, dass ich noch über die Tagesschläfchen reden möchte. Die waren bei uns anfangs nämlich ganz schlimm. Mein Baby ist zwar immer friedlich beim Stillen eingeschlafen, aber entweder direkt beim Ablegen oder fünf Minuten später wieder hellwach gewesen. Das Ganze ging so lange, bis ich völlig übermüdet dachte: Ich gebe der Federwiege jetzt einfach eine Chance.
Ja, die berühmt-berüchtigte Federwiege. Das Teil, für das gefühlt jeder Influencer Werbung macht, das wahnsinnig viel Platz wegnimmt und gefühlt eine Niere kostet. Genau deshalb war es mir das Geld eigentlich nicht wert, vor allem, weil man vorher ja nie weiß, ob es überhaupt was bringt. Aber die Verzweiflung ließ mich am Ende doch schwach werden.
Ich habe sie dann bei Lottili einfach gemietet, statt sie direkt zu kaufen, weil ich sie erst mal testen wollte. Und ich werde nicht lügen, wenn ich sage: Das war die beste Entscheidung überhaupt!
Sie hat den Schlaf meines Babys buchstäblich gerettet und steht deshalb immer noch bei uns im Wohnzimmer (übrigens nach wie vor gemietet). Wenn er irgendwann zu groß dafür wird oder anfängt, sich darin zu viel zu bewegen, geben wir sie einfach wieder zurück, ohne uns auch nur eine Sekunde den Kopf darüber zerbrechen zu müssen, wo wir dieses riesige Gestell nun verstauen sollen.
Mein Fazit lautet also definitiv: Ein riesengroßes JA! In Kombination mit einer White-Noise-Maschine ist sie einfach unschlagbar. Wenn du eine Alexa zu Hause hast, kannst du übrigens auch direkt die nutzen, um das Rauschen abzuspielen. Wir haben beides und wechseln je nach Situation einfach ab.
Mein Fazit: Weniger ist am Ende oft mehr
Das war sie also, meine ehrliche Liste der absoluten Lebensretter für die erste Zeit mit Baby. Ich hoffe sehr, dass dir dieser Beitrag ein bisschen durch den riesigen Dschungel der Baby-Ausstattung hilft. Jedes Baby ist anders, aber mit diesen Basics bist du meiner Meinung nach bestens für den Start gerüstet!
Du willst einfach nur schnell shoppen oder stöbern? Wenn du jetzt nicht den ganzen Beitrag noch einmal nach den einzelnen Links absuchen möchtest, habe ich etwas super Praktisches für dich: Schau unbedingt auf meiner großen Produktfavoriten-Seite vorbei! Dort habe ich dir alle meine absoluten Empfehlungen und Must-haves noch einmal als übersichtliche, kompakte Liste zusammengefasst.

